Entstehungsgeschichte

Die Idee  entstand in den 90er Jahren in der Zeche Carl in Essen, angeregt durch Besuche in den USA, wo es Kindermuseen in jeder größeren Stadt gibt. Ein dreijähriger Modellversuch mit 300 Kindern und 40 Künstlern war durch seinen Erfolg der erste Schritt zur Realisierung vom Kindermuseum.

Im Rahmen der IBA Emscher Park bot sich der Standort Innenhafen Duisburg an; der Verein Kindermuseum Innenhafen Duisburg e.V. (Kind In Du) wurde gegründet. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bewilligte Fördergelder für die Ausstellung und Duisburgs gemeinnützige Baugesellschaft (GEBAG) baute mit EU- und Landesfördergeldern den ehemaligen Getreidespeicher zu einem Museumsgebäude um.


In der Nähe vom Kindermuseum zog der erste Mitmachbauplatz als dezentrales Projekt der Weltausstellung EXPO im Jahr 2000 Massen von Besuchern an. Aufgrund des großen Erfolgs gab es 2002 einen weiteren, ebenso begehrten Mitmachbauplatz.

Am 1. Juni 2003 bezog die vom Verein Kindermuseum Innenhafen Duisburg (KindInDu) gegründete Stiftung Deutsches Kindermuseum als Trägerin des Kindermuseums den umgebauten Wehrhahnspeicher; am 8. Januar 2004 öffnete das Kindermuseum seine Tore.

Nach turbulenten Zeiten hat ab 2007 hat die EUROPA Museum gAG als neue Gesellschaft das Kindermuseum betrieben, um das Konzept und die Qualität der Ausstellung nachhaltig für alle Kinder im Ruhrgebiet und am Niederrhein zu sichern.

Seit November 2007 ist das Kindermuseum dabei umzuziehen. Der Wehrhahnspeicher war zu klein für die vielen neuen Ideen geworden. Voraussichtlich ab Sommer 2009 wird das Kindermuseum als EXPLORADO® Oberhausen - das Kindermuseum seine Pforten für Besucher öffnen. In einem neuen Gebäude gibt es dann ausreichend Platz, um das größte und modernste Kindermuseum Deutschlands zu sein! 

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